Die Satzung

des Kunstverein Saalfeld e. V.

§ 1 Name/Sitz/Geschäftsjahr

Der am 2. Mai 1991 in Saalfeld gegründete Verein trägt den Namen KUNSTVEREIN SAALFELD e.V. Er hat seinen Sitz in Saalfeld und ist im Vereinsregister eingetragen. Ein Geschäftsjahr ist jeweils ein Kalendejahr.

§ 2 Zweck des Vereins

(1) Der KUNSTVEREIN SAALFELD ist ein Zusammenschluss von Kunstfreunden, -förderern und Künstlern. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
(2) Der Verein stellt sich die Aufgabe, für das Verständnis und den Sinn der Künste zu wirken, besonders aber die öffentliche Kunstpflege in der Region Saalfeld, die Verbreitung zeitgenössischer Kunst sowie das Schaffen heimischer Künstler zu befördern.
(3) Dieser Zweck wird erreicht durch Ausstellungen, Führungen, Ausschreibungen von Wettbewerben, Vorträge, "Jahresgaben", Studienfahrten, Werkstattgespräche und andere Veranstaltungen.
(4) Der Verein fühlt sich verantwortlich für den Aufbau, die Pflege und Unterstützung öffentlicher Sammlungen der bildenden und angewandten Kunst.
(5) Der Verein unterstützt im Rahmen seiner Möglichkeiten künstlerische Projekte in den Landkreisen und Kommunen, insbesondere in der Stadt Saalfeld.
(6) Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
(7) Der Verein arbeitet mit gleichgesinnten Vereinen und Institutionen eng zusammen.         

§ 3 Mitgliedschaft

(1) Der Beitritt zum Verein steht jedermann offen, auch juristischen Personen. Der Aufnahmeantrag ist schriftlich an den Vorstand zu stellen. Der entscheidet über die Aufnahme. Jedes Mitglied erhält eine Mitgliedskarte.
(2) Jedes Mitglied hat eine Stimme; das Stimmrecht muss persönlich ausgeübt werden. Juristische Personen entscheiden
durch einen Vertreter.
(3) Die Mitgliedschaft endet (1) durch Austritt, (2) durch Tod, (3) durch Ausschluss. Der Austritt muss mindestens drei Monate vor Ablauf des Geschäftsjahres schriftlich erklärt werden und ist jeweils am Jahresende möglich. Bei grober und schuldhafter Verletzung der Interessen des Vereins oder bei Nichtentrichtung der Beitragszahlung kann der Vorstand nach einer Vorwarnung den Ausschluss beschließen.
Das Mitglied kann gegen diesen Beschluss in der Mitgliederversammlung Berufung einlegen. Die Mitgliederversammlung entscheidet dann endgültig mit einfacher Stimmenmehrheit.
(4) Vereinsmitglieder oder andere Persönlichkeiten, die sich um die Bestrebungen des Vereins besondere Verdienste erworben haben, können durch Beschluss der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Sie sind beitragsfrei.
(5) Beim Ausscheiden oder bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins verzichten alle Mitglieder auf ihren Anteil am Vereinsvermögen sowie auf die geleisteten Sacheinlagen.
     
§ 4 Pflichten und Rechte der Mitglieder

(1) Bei Eintritt in den Verein ist ein Beitrittsbetrag von 10,- Euro zu entrichten.
(2) Der Jahresbeitrag beläuft sich vorläufig auf 25,-Euro (2,08 Euro pro Monat), Davon werden dem Mitglied 15,- Euro für den Erwerb einer "Jahresgabe" aus den Bereichen der bildenden oder angewandten Kunst nach freier Auswahl und auf Wunsch gutgeschrieben. Das gilt jedoch nicht für das Beitrittsjahr. Die jeweilige Beitragshöhe wird jährlich von der Mitgliederversammlung festgelegt. Der Beitrag ist zu Beginn des Geschäftsjahres zu entrichten.
(3) Schüler, Studenten, Auszubildende, Arbeitslose, Sozialhilfeempfänger, Rentner und Behinderte zahlen als Jahresbeitrag 13,- Euro.
(4) Die Mitglieder haben folgende Vergünstigungen:

  • freier bzw. ermäßigter Eintritt zu allen Veranstaltungen des.Vereins;
  • Bezug einer "Jahresgabe" zum Vorzugspreis;
  • Bezug vereinseigener Publikationen zum Vorzugspreis;
  • Teilnahme an allen Veranstaltungen des Vereins.


§ 5 Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind (1) Mitgliederversammlung und (2) Vorstand. Sie basieren auf demokratischer Grundlage.
(1) Die Mitgliederversammlung findet mindestens einmal jährlich statt. Sie ist das oberste Organ. Ihr obliegen folgende Aufgaben:

  1. Wahl des Vorstandes für die Dauer von zwei Jahren in geheimer.Abstimmung;
  2. Bestätigung des Jahresprogrammes;
  3. Genehmigung der Geschäftsberichte des Vorstands sowie der Kassenberichte;
  4. Wahl von zwei Rechnungsprüfern;
  5. Bestätigung des Haushaltsplanes des Geschäftsjahres;
  6. Ernennung von Ehrenmitgliedern;
  7. Festsetzung der Beitragssätze;
  8. Entscheidungen über Eingaben,
  9. Entlastung des Vorstands;
  10. Genehmigung von Satzungsänderungen;
  11. Auflösung des Vereins.

Die Mitgliederversammlung kann durch den Vorstand jederzeit einberufen werden. Der Versammlungstermin ist jedoch mindestens zehn Wochen vorher bekanntzugeben, Die Mitgliederversammlung ist in der Regel ohne Rücksicht auf die Anzahl der anwesenden Teilnehmer beschlussfähig. Sie
entscheidet mit einfacher Stimmenmehrheit. Die Mitgliederversammlung muss einberufen werden, wenn dies ein Viertel der Mitglieder schriftlich verlangt. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind zu Beweis- zwecken in ein Beschlussbuch einzutragen und vom jeweiligen Versammlungsleiter zu unterschreiben. Dabei sollen Ort und Zeit der Versammlung sowie das jeweilige Abstimmungsergebnis festgehalten werden.
(2) Der Vorstand
Der Vorstand besteht aus fünf Mitgliedern, u.z.w. dem Vorsitzenden, seinem Stellvertreter, dem Geschäftsführer, dem Schatzmeister und dem Schriftführer, Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung in geheimer Wahl für die Dauer von zwei Jahren gewählt, Wiederwahl ist zulässig, Der Vorstand schlägt der Mitgliederversammlung die Funktionsverteilung vor. Der Vorsitzende vertritt den Verein nach außen und im Gerichtsfall. Die laufenden Geschäfte werden von den entsprechenden Funktionsträgern erledigt. Sie arbeiten ehrenamtlich und sind dem Vorstand und der Mitgliederversammlung gegenüber verantwortlich. Der Geschäftsführer besorgt die Vereinsgeschäfte gemäß den ihm vom Vorstand erteilten Weisungen und Vollmachten. Über alle Vorgänge, Sitzungen und Versammlungen sind Niederschriften anzufertigen.         

§ 6 Auflösung des Vereins

Die Auflösung des Vereins kann nur von einer eigens zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden. In ihr müssen mindestens zwei Drittel der Mitglieder anwesend sein. Für den Auflösungsbeschluss ist eine Dreiviertelmehrheit erforderlich. Bei Auflösung fällt das Vereinsvermögen an die Stadt Saalfeld mit der Maßgabe der ausschließlichen Verwendung des Vermögens im Sinne des Vereinszwecks.         

§ 7 Inkrafttreten

Diese Satzung tritt mit Zustimmung der Gründungsversammlung am 2. Mai 1991 in Kraft.         

§ 2 (1) und (6) wurde nach Maßgabe des Finanzamtes Gera am 22,07,1997 in vorliegender Form geändert.
In § 4 (2) wurde auf Beschluss des Vorstands der Zusatz "und auf Wunsch" eingefügt.
Die Änderungen wurden in der Mitgliederversammlung am 31,01.1998 bestätigt,
§ 4 (1-3) wurde mit Beschluss der Jahreshauptversammlung 2001 am 02.02.2002 der Währungsumstellung angepasst.